Junge „Nachwuchsgärtner“ im Kulturcafé

Foto: KiJu

Wie lege ich eigentlich einen eigenen Garten an, was kann ich dort alles anbauen und worauf genau muss ich dabei achten? Um diese und noch viele weitere Fragen drehte sich alles beim zweiwöchigen „Gartencamp“ im Siegburger Kulturcafé. In dem interkulturellen Workshop hatten zwölf Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung die Möglichkeit, alles rund um das Thema „Gärtnern“ zu erfahren.

Neben dem Nutzen und Anlegen eines eigenen Gartens sollte den Teilnehmenden aber auch der Umgang mit den darin angebauten Lebensmitteln nähergebracht werden. Daher besuchten die Jugendlichen nicht nur unterschiedliche Gärten und Höfe in der Region, sondern legten eigene Kräuterbeete an, stellten eigene Säfte und Kräuteröle her und lernten beim gemeinsamen Kochen allerlei zum Thema gesunde Ernährung und zur Zubereitung von selbst angebautem Obst und Gemüse. Aber auch unterschiedliche Berufsfelder wurden im Zusammenhang mit dem Thema „Garten“ vorgestellt. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, einen Blick in den Berufsfeld Garten- und Landschaftsbau zu werfen. Baggerfahrt inklusive und die Aussicht auf einen Praktikums- oder sogar einen Ausbildungsplatz.