Für eine bessere und faire Welt

von Achim Stommel

29.04.2021

Acht evangelische Jugendeinrichtungen haben sich mit ihrem besonderen Einsatz für Fairen Handel herausgehoben und wurden dafür im Rahmen einer Zertifizierungsfeier als Faires Jugendhaus ausgezeichnet.


Coronagerecht per Videokonferenz.  „Unsere Jugendlichen haben sich engagiert und intensiv mit den Herausforderungen dieser Welt auseinandergesetzt“, sagte Stephan Langerbeins. Der Geschäftsführer des Evangelischen Jugendwerks Sieg-Rhein-Bonn lobte bei der virtuellen Verleihung des Zertifikats das Engagement und die Kreativität, mit denen die Jugendlichen bei der Sache waren.

Das Jugendwerk hatte eingeladen und neben den beteiligten 8 Einrichtungen aus Bonn, Sankt Augustin und Hennef nahmen zahlreiche Gäste an der Feier teil und nutzten die Gelegenheit zur Gratulation: die Bonner Bürgermeisterin Gabi Mayer, die Bürgermeister der Stadt Sankt Augustin, Dr. Max Leitterstorf und der Stadt Hennef Mario Dahm ebenso wie auch die stellvertretenden Superintendenten der Kirchenkreise Bonn, Uwe Grieser, und An Sieg und Rhein, Carsten Schleef. Die Zertifizierung „Faires Jugendhaus“ wird von der Evangelischen Jugend im Rheinland vergeben. Deren Vorsitzende Fiona Paulus war ebenfalls Ehrengast der virtuellen Feier.

Diese 8 Einrichtungen wurden zertifiziert:

  • Jugendzentrum „Joki“ der Evangelischen Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf
  • Kinder- und Jugendtreff „AdEK“ der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde Bonn
  • Jugendzentrum „SonderBar“ der Evangelischen Kirchengemeinde Sankt Augustin Niederpleis und Mülldorf
  • Kinder- und Jugendhaus „klecks“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef
  • die Offenen Türen „Beuel-Nord“, „Beuel-Süd“, „Beuel-Mitte“ und „Blaues Haus“ der Evangelischen Kirchengemeinde Beuel

Das Label „Faires Jugendhaus“ besteht aus fünf Kriterien. Die jeweiligen Jugendeinrichtungen haben gemeinsam mit zahlreichen Jugendlichen “ihre“ Strategie zum Thema Fairer Handel entwickelt und in vielfältigen Projekten umgesetzt, wie beispielsweise Infostände, Filmabende oder Workshops. Sie nutzen Produkte aus fairem Handel wie Tee, Orangensaft, Fußbälle oder T-Shirts. Des Weiteren sorgen die Jugendeinrichtungen dafür, dass ihre Aktivitäten öffentlich bekannt werden. Und – last but not least – sorgen sie für Nachhaltigkeit.

So urteilte auch die Vorsitzende der Evangelischen Jugend im Rheinland, Fiona Paulus, mit Blick auf die Aktionen in den Jugendhäusern: „Fairer Handel trägt dazu bei, dass wir in naher Zukunft in einer fairen Welt leben. Acht Einrichtungen auf einmal geben einen enormen Schub“.

Das Label “Faires Jugendhaus” gilt für drei Jahre; dann muss die Zertifizierung erneuert werden.

Die Begrüßungsrede von Stephan Langerbeins steht hier zum download zur Verfügung.