„Kinder können Gemeinschaft erleben und gestalten“

Die Kinderstadt „Mini-Siegburg“ hat im vergangenen Sommer zahlreiche Kinder, aber auch jugendliche Helfer begeistert. In diesem Jahr startet die Neuauflage, seit Februar organisiert von Jennifer Lübke.

Die verheiratete Mutter einer Tochter studierte Kulturwissenschaften, Politische Wissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Bonn. Von 2010 bis 2018 war die 36-Jährige wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Ethnologie und Altamerikanistik. „An der Universität war ich in der Bildungsarbeit für junge Erwachsene und Museumspädagogik tätig, habe Lehrveranstaltungen gegeben und das kleine Museum der Abteilung betreut“, so Lübke.

 „An der Arbeit im Evangelischen Kinder- und Jugendreferat und speziell an meiner Stelle als Projektreferentin für Mini-Siegburg hat mich die intensive Zusammenarbeit mit jungen Leuten der verschiedensten Altersgruppen gereizt.“

Kinder zwischen sechs und zwölf erleben mit Spiel und Spaß eine Gesellschaft bzw. Demokratie, die sie aktiv selbst gestalten können. Doch ist Mini-Siegburg nicht nur ein Kinder-, sondern auch ein Jugendprojekt: Rund 30 Jugendliche werden die Kinderstadt als Betreuer mitgestalten und die Kinder begleiten und unterstützt.  

„Das Konzept einer Kinderstadt fand ich von Anfang an toll und es hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Die Möglichkeit zu haben Mini-Siegburg zu organisieren und mitzugestalten, ist eine wunderbare, neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“ 

In der zweiten Mini-Siegburg Woche sind übrigens noch ein paar Plätze frei. Interessenten melden sich bei Jennifer Lübke, Mail jennifer.luebke@ekir.de, Tel. 0 22 41 - 25 601 16. 

Mini-Siegburg ist eine Initiative des Evangelischen Kinder- und Jugendreferates An Sieg und Rhein und Bonn im Auftrag der Stadt Siegburg. Weitere Kooperationspartner sind die Evangelische Kirchengemeinde Siegburg-Kaldauen sowie das Kulturcafé der Evangelischen Jugend An Sieg und Rhein.